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Alles schon da gewesen …

23. Oktober 2011

Es gibt keinen Neuschnee, hat Tucholsky in den 1930ern des letzen Jahrtausends bereits gesagt. Und wie man sich dreht und wendet, es stimmt, niemand kann das berühmte Rad neu erfinden.

Immer wieder mühen sich einige wenige ab, für viele Untätige das zu erreichen, was eigentlich längst da sein müsste, was bereits einmal da war und uns doch immer wieder entgleitet: Gerechtigkeit. Und auch das wurde bereits unzählige Male festgestelt. Nicht zuletzt von Brecht:

„Ja, renn nur nach dem Glück…“

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Warum machen eigentlich nicht alle mit beim Tarif-Kampf?

5. Oktober 2011
Erich Fried
Gründe

Weil das alles nicht hilft
Sie tun ja doch was sie wollen
Weil ich mir nicht nochmals
die Finger verbrennen will
Weil man nur lachen wird;
Auf dich haben sie gewartet
Und warum immer ich?
Keiner wird es mir danken
Weil da niemand mehr durchsieht
sondern höchstens noch mehr kaputt geht
Weil jedes Schlechte
vielleicht auch sein Gutes hat
Weil es Sache des Standpunktes ist
und überhaupt wem soll man glauben?
Weil auch bei den anderen nur
mit Wasser gekocht wird
Weil ich das lieber
Berufeneren überlasse
Weil man nie weiß
wie einem das schaden kann
Weil sich die Mühe nicht lohnt
weil sie alle das gar nicht wert sind
Das sind Todesursachen
zu schreiben auf unsere Gräber
die nicht mehr gegraben werden
wenn das die Ursachen sind

 

Ein Flugi stellt vor: Nützliches Netzwerk

5. Juli 2011

Tariflöhne für Soziale Arbeit! – Ein Frankfurter Netzwerk der Sozialen Arbeit entsteht

Die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, im Gesundheitswesen, in der Sozial- und Bildungsarbeit, in der Drogenhilfe und in der Behindertenhilfe tun zu großen Teilen die Beschäftigten freier Träger. Bei der Vergabe dieser Aufgaben der Daseinsversorgung übt die Stadt Frankfurt Kostendruck aus mit der Folge, dass gleiche Arbeit ungleich entlohnt wird und sich unsichere Arbeitsverhältnisse ausbreiten.

Wir, Beschäftigte der unten genannten Träger sozialer Arbeit, haben uns zusammengeschlossen, weil wir diese Ungerechtigkeit nicht mehr hinnehmen wollen.


Unsere Ziele sind:

1. Tariflöhne mindestens in der Höhe des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD). Denn was die Stadt Frankfurt ihren direkt Beschäftigten bezahlt, das darf sie den Beschäftigten freier Träger nicht vorenthalten.

2. Die Stadt Frankfurt darf Aufträge nur noch an tarifgebundene Träger vergeben. Die Konkurrenz der freien Träger darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.

3. Finanzielle Transparenz und Kontrollmöglichkeiten für die Beschäftigten durch Wirtschaftsausschüsse.


Öffentliche Aktion

Wir möchten die Stadtverordnetenversammlung am 29. September zum Anlass nehmen, um die Stadt Frankfurt auf dem Römerberg mit diesen Forderungen zu konfrontieren.

Zu unserem nächsten Vorbereitungstreffen am Montag, 25. Juli ab 18 Uhr in den Räumen der GEW in der Bleichstraße 38a sind alle Beschäftigten der sozialen Dienste und des Gesundheitswesens herzlich eingeladen.

Näher erkundigen könnt ihr euch bei den unten genannten Betriebsräten, zum Beispiel beim betriebsratev@cebeef.com.

Die Betriebsräte von: Aids-Hilfe Frankfurt e.V., CeBeeF e.V., CeBeeF Fahrdienst GmbH, Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V., Integrative Drogenhilfe e.V., Internationaler Bund Hessen e.V., Internationales Familienzentrum e.V., Jugendberatung und Jugendhilfe e.V., Lehrerkooperative e.V., Verein für Arbeits- und Erziehungshilfe e.V

WISCHTISCH!!

11. Juni 2011

liebe cebeefler, alle mit einander!

gerade ist es so wichtig wie noch nie, dass ihr zu zwei veranstaltungen  erscheint, und zwar am 15.6. zur betriebsversammlung ab 12:30 und am 16.6. zur ver.di-mitgliederversammlung ab 17 uhr.

und ganz ketzerisch gesprochen ist der 16.6. noch wichtiger, weil wir da die tarifkommission wählen. lasst euch aufstellen, lasst euch wählen, wählt mit, seid dabei. es geht um uns alle – um unsere würde und um unseren lohn!!

und wenn jemand zitiert: vor ein paar jahren hatte kaum ein cebeefler je was vom tariflohn gehört und jetzt liegen hier all unsere hoffnungen! und wo die gezeiten des schicksal uns hinführen werden, kann kaum jemand sagen.

dann antworten wir: sie sind heikel, diese gezeiten. und sie verlangen unseren persönlichen einsatz!!

es ginge auch anders zu zitieren: Wenn nur ich für mich bin, wer ist ist für mich? Und wenn ich nur für mich bin, was bin ich? Und wenn nicht jetzt, wann dann?

KOMMT ALLE am 15. und 16.6.!!!

jenriley

>> Wie blogt man hier? Das findet ihr unter “Hey Ihrs!” beschrieben! Macht mit!<<

Leiiiiiiiiiider!!

25. Mai 2011

Hier tut sich nix. Das mag daran liegen, dass Tastaturen feindliche Wesen sind, die die Fingerkuppen derer auffressen, die sich ihnen mit den bloßen Händen nähern. Ooooder: wir sind abgefüllt. Blog reiht sich an Blog, und Zeit hat praktisch keiner.

Aber doch bleibt die irre Hoffnung, dass es lohnenswert sein könnte, sich hier auszutauschen. Schriftlich sieht man die Dinge manchmal klarer und kann sich auch deutlicher ausdrücken! Das kann beim Versuch einwandfreier Verständigung enorm nützlich sein!

Wie also blogt man hier? Das findet ihr ausführlich unter „Hey Ihrs!“ beschrieben!

Diskutieren wir das doch mal öffentlich..

15. Januar 2011

Die Instrumentalisierungsdebatte. Kennt wohl jeder. Muss man sich wirklich instrumentalisiert fühlen, wenn man ein Problem hat in dem unserigen Laden und einem andere aus der Belegschaft zur Seite stehen wollen?

Was ist das überhaupt, Instrumentalisierung?

Geht’s noch immer um die persönliche Sache dabei?

Was wenn es Leuten aufstößt, dass man immer wieder beim Lohn landet?

Fragen, Fragen… 😉